Über Scherbenwerk

Scherbenwerk – Bruchteil einer Ewigkeit ist ein Master-Projekt der HAW Hamburg, das von einem fünfköpfigen Team verwirklicht wird.

Die Welt:

Es ist ein 3D-Open-World-Adventure, in dem die Welt mit zweidimensionalen, kulissenhaften Aufstellern gefüllt ist. Diese stellen Gebäude, Bewohner der Welt, Bäume und alles andere dar. So entsteht ein einzigartiger Grafikstil in einer fantastischen Welt, die es so noch in keinem Videospiel gegeben hat.

Die Welt von Scherbenwerk besteht aus der Stadt Rubikons Tiefe, die in konzentrisch angeordnete Ringe eingeteilt ist. Ein Ring besteht dabei aus einer Begrenzung zum nächst inneren und nächst äußeren Ring. Die Begrenzungen sind oftmals Gebäude, können aber auch durch Zäune, Pflanzen und andere Objekte definiert werden. Jeder Ring ist wiederum in mehrere Sektionen unterteilt, die Stadtteile und andere Gebiete darstellen.

Alle Ringe der Stadt sind in Bewegung und drehen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Richtungen um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Ursache hierfür ist der Umstand, dass die gesamte Stadt die Funktion einer Bohrplattform hat und die ständige Rotation einen Bohrkopf weiter in die Tiefe treibt.

Die Menschen bauen einen wertvollen Rohstoff ab, der so kostbar ist, dass sich der Aufwand lohnt, eine Bohrplattform von solch gewaltigen Ausmaßen zu konstruieren und zu betreiben. Auch wenn die Förderung dieses Rohstoffs die Hauptaufgabe der Stadt ist und viele Bereiche prägt, ist sie auf der Oberfläche zu einem großen Teil vergleichbar mit jeder anderen Stadt. Auch hier wird gegessen, geschlafen, repariert, gespielt und dem alltäglichen Leben nachgegangen. In der Stadt trifft man keinesfalls nur Bohrarbeiter an; Menschen aller Berufsgruppen leben mit ihren Familien dort.

Die Story:

Keine Sorge, gespoilert wird hier natürlich nicht. Nur ein kurzer Überblick worum es geht. 😉
Kester Featherstone flüchtet nach einem Streit mit seinem Vater hinaus ins Dunkel der Stadt Rubikons Tiefe. Er zieht in den Gassen umher und entdeckt schließlich eine verlassene Hütte in schwindelerregender Höhe des Bohrturms, im Zentrum der Stadt. Seine Neugierde treibt ihn an, das Stahlgerüst zu erklimmen, um schließlich in die geheimnisvolle Hütte einzudringen. Er entdeckt viele befremdliche Gegenstände. Darunter zieht etwas kleines, glitzerndes seine Aufmerksamkeit auf sich. Erstaunt untersucht er das „Ding“ und – ungeschickt wie er ist – zerbricht er es kurzerhand. Dass es sich dabei um eine Miniatur der Stadt mit außergewöhnlichen Kräften handelt, ist Kester gänzlich unbekannt. Die Scherben verselbständigen sich und verteilen sich über die ganze Stadt. Daraufhin wird er aus dem natürlichen Gefüge seiner Welt gerissen und bewegt sich plötzlich mit dem Vielfachen seiner normalen Geschwindigkeit.
Kester versteht die Welt nicht mehr. Es erscheint ihm so als würde die Zeit still stehen. Mit dem Stillstand ist auch eine bedrohliche Ruhe in die Welt eingekehrt. Er stellt fest, dass sämtliches Leben der Stadt eingefroren ist. Die Menschen sind in ihrer eben noch ausgeführten Tätigkeit erstarrt. Wasserräder und Brunnen stehen still. Nicht so die Ringe, welche die Stadt bilden. Sie sind völlig unbeeinflusst von den Geschehnissen und drehen sich schwerfällig weiter.
Völlig irritiert und doch auch fasziniert, begibt sich Kester auf die Straßen und verschafft sich einen Überblick über die Welt. Er traut seinen Augen kaum, als er Kreaturen entdeckt, die er zuvor noch nie gesehen hat.
Verwirrt und verunsichert von der neuen Situation wendet er sich notgedrungen an die Wesen. Diese sind ihm wohlgesonnen und sehen nur auf den ersten Blick furchterregend und fremd aus. Sie klären Kester darüber auf, welchen wichtigen Gegenstand er zerbrochen hat und sind bereit, ihm beim Reparieren der Miniatur zu helfen. Da er sich sehnlichst wünscht, alles wäre wieder wie vorher, willigt er ein. Dafür muss Kester alle fehlenden Bruchteile der Apparatur aufspüren. Er begibt sich auf die Reise, die neue alte Welt zu erkunden und die Bruchstücke wieder zu finden…

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2 thoughts on “Über Scherbenwerk

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